Die Smolnij-Kathedrale

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Zarin Elisabeth beauftragte ihren Hofarchitekten Bartolomeo Rastrelli mit dem Bau des blau-weißen Frauenklosters bereits im Jahre 1748, ursprünglich als Alterssitz gedacht.

Dem Baumeister gelang es, eine perfekte Mischung aus russischem Stil und westlichem Barock zu schaffen.

Nach dem Tod der Zarin Elisabeth kamen die Arbeiten vorerst zum Erliegen, denn die neue Zarin Katharina II. bevorzugte einen anderen Stil und entließ Rastrelli.

Der Barocke Stil entsprach nicht mehr dem Zeitgeschmack.

Erst 1835 beauftragte Nikolaus I. den klassizistischen Architekten Wassilij Stassow damit, die imposante Kathedrale mit ihren fünf Kuppeln zu vollenden.

Im Jahre 1764 diente die noch im Rohbau stehende Kathedrale als Bildungsanstalt für adlige Mädchen.

Nach der Fertigstellung des Smolnij-Instituts 1808, nahm die Bildungsanstalt ihren Platz dort ein.

An manchen Abenden finden hier im dem im klassizistischen Stil gehaltenen Innenraum klassische Konzerte statt.

Gerne wird dieser auch für Ausstellungen verwendet.

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