Dmitri Schostakowitsch

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Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, erblickte am 25. September 1906 in Sankt Petersburg das Licht der Welt.

Am Leningrader Konservatorium studierte er von 1919 bis 1930 Klavier, Komposition und Musiktheorie.

Im Jahre 1925 veröffentlichte der Komponist seine 1. Symphonie in f-Moll, die ihm weltweiten Erfolg brachte.

1942 schrieb er während der 900-tägigen Belagerung die 7. Symphonie, „die Leningrader Symphonie“.

Mit seinen ermutigenden und kraftvollen Klängen stärkte der Komponist den Überlebenswillen der Leningrader.

Auch heute noch wird jede Spielzeit der St. Petersburger Philharmonie mit Schostakowitschs 7. Symphonie eröffnet.

Im Jahre 1969 erhielt er den russischen Staatspreis für Musik.

Schostakowitschs kompositorisches Schaffen umfasst Symphonien, Opern und Ballette.

Er starb am 09. August 1975 in Moskau.

Ihm zu Ehren wurde 2006 das Schostakowitsch-Museum in seiner ehemaligen Wohnung eröffnet.

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