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Sehenswürdigkeiten

Auferstehungskathedrale


"Auf dem Blute Alexanders II"

Am 1. März 1881 wurde ein tödlicher Attentat auf den Zaren ausgeübt. Alexander II. war mit seiner Kutsche auf dem Weg zum Winterpalast, als ein radikaler Nihilist (Volkswille) eine Bombe auf die Kutsche des Zaren warf. Sie verwundete mehrere Männer der Leibgarde. Alexander wurde schwer verletzt zu Boden geworfen und befahl nur noch zu Hause zu sterben, dann verlor er das Bewusstsein. Zwei Stunden später stellten die Ärzte seinen Tod fest. Auf dem Platze wo Alexander tödlich verblutete, wurde die Erlöserkirche im altrussischem Still zu Ehren Alexanders II. erbaut.

Die Auferstehungskathedrale bzw. Erlöserkirche am Kanal Gribijedowa erinnert an die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz. Alexander III. der Sohn des ermordeten Zaren gab den Bau dieser Kirche in Auftrag zu Ehren seines geliebten Vaters. Somit setzte er ein Zeichen gegen die westliche Architektur der Stadt. Denn einst hatte Peter der Große den Bau russischer Kirchen in seiner Stadt ausdrücklich verboten. Die Kirche ist mit den schönsten Mosaiken beschmückt. In der sowjetischen Zeit diente die Kirche als Kartoffellagerhaus. Während des 2. Weltkriegs wurde die große goldene Kuppel von einer Bombe getroffen, die glücklicherweise nicht explodierte. Sie wurde erst 1961 gefunden und vernichtet. Jetzt befindet sich hier ein Museum.

 

Die Auferstehungskathedrale
Einzige Kirche im typisch russischem Stil in Sankt Petersburg
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