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Historische Museen

Museum: Kreuzer Aurora

Dort, wo die Große Newka die Newa als Seitenarm verlässt, liegt seit 1948 die legendäre Aurora vor Anker. Der 1900 gebaute Panzerkreuzer wurde erstmals im Russisch-Japanischen-Krieg 1904 / 1905 eingesetzt. Im Zuge der revolutionären Ereignisse vom Februar 1917 schloss sich seine Besatzung den Bolschewiken an. Um zu verhindern, dass die Leutnant-Schmidt-Brücke hochgezogen und so den Aufständischen der Zugang zur Innenstadt abgeschnitten würde, bekam die Besatzung der Aurora im Oktober 1917 den Auftrag, bei der Brücke zu ankern.

Am 25. Oktober wurde um 21.45 Uhr von ihr der Schuss abgegeben, der den Beginn der Erstürmung des Winterpalais signalisierte. Am darauf folgenden Tag wurde über die Funkanlage der Aurora Lenins Aufruf "An die Bürger Russlands" verbreitet, die ganze Welt erhielt dadurch Kenntnis vom Sieg der proletarischen Revolution. Von 1923 an fungierte die Aurora als Schulungsschiff, wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg auch zur Verteidigung Leningrads eingesetzt. Nach gründlicher Überholung richtete man im Panzerkreuzer 1956 ein Museum ein.

Panzerkreuzer Awrora

Petrograder Seite an der Großen Newa. Metro: Gorkowskaja

Öffnungszeiten: Di-Do, Sa-So 10.30-16.00 Uhr

 


Museum der Belagerung Leningrads

Nach dem Einmarsch der Deutschen im Zweitem Weltkrieg in Russland isolierten die deutsche Armee Leningrad von der Außenwelt. Während der 900tägigen Belagerung kamen etwa zwei Millionen Menschen an Hunger und Kälte ums Leben. Das Museum umfasst Erzählungen und Geschichten (einzelner) Menschen und Soldaten, Dokumente und Photographien.

Für die Standhaftigkeit und den Überlebenswillen erhält Leningrad 1965 den Ehrentitel einer Heldenstadt. Während der Belagerung wurde der heutige Isaaksplatz bei der Isaakskathedrale zum hektargroßem Kohlfeld. 

Soljanoj Pereulok 9

Öffnungszeiten: 10.00 - 16.00 (außer Mi.)

Tel.: 275 72 08

Metro: Tschernyschewskaja


Ethnographie-Museum (Russisch)

Die Ausstellung des Museums veranschaulicht das alltägliche und kulturelle Leben in Russland vom 19. bis 20. Jahrhundert. 1911 errichtete der Architekt Swinjin neben dem Ostflügel des Russischen Museums den heutigen Bau. Die Sammlungen des Museums reichen über eine halbe Million Ausstellungsstücke der verschiedenen Republiken der Ex. UdSSR. Anhand der zahlreichen Fotos und Gegenstände wird ihre Geschichte und Lebensweise verdeutlicht.

In dem Goldenem Raum können Besucher Dekorationen und kulturelle Objekte besichtigen. Nicht zu verwechseln mit dem Ethnographie-Museum der Kunstkammer.

Ethnographisches Museum

Inschenernaja Uliza 4/1

Geöffnet: Di-So 10.30 - 18.00 (außer letzten Fr. im Monat)

Tel.: 313-4320

Metro: Gostiny Dwor oder Newski Prospekt


Museum der Geschichte Sankt-Petersburgs

Direkt an der Newa liegt das elegante Adelspalast namens "Dom Rumjanewa", dass einst dem Sohn des Feldmarschalls Peter Rumjanzew, einem Helden aus dem Russischtürkischem Krieg, gehört hatte. 1938 entstand hier das Museum für Geschichte der Stadt. Direkt vor diesem Palast lag damals (Okt. 1917) der Panzerkreuzer Aurora vor Anker, der den historische Signalschuss zum Angriff auf den Winterpalast abfeuerte. Das war einer der Gründe wieso ausgerechnet in diesem Palast das "Museum der Geschichte" beherbergt wurde. Hier erfährt man die Stadtgeschichte von Anfang an. Besonders gut wird die Stadtgeschichte während und nach der Oktoberrevolution veranschaulicht, sowie während der Belagerung.

Haupttreppe des Museums für Geschichte Sankt-Petersburgs

Angliskaja Nab. 44 (nahe der Leutnant-Schmidt-Brücke)

Öffnungszeiten: 10.00 - 17.00  (außer Mi.), Di. bis 16 Uhr

Tel.: 311-7544

Metro: Newski Prospekt


Haus Peters des Großen

Gebaut im Mai 1703 für Peter den Großen. Es ist das erste Gebäude das in St. Petersburg gebaut wurde. Die Hütte aus Kiefernholz war in binnen 3 Tagen fertig und besteht aus nur zwei Zimmern. Das erstaunliche ist, dass der mächtigste Mann Russlands mit seiner stattlichen Statur von 2,03 Metern in solchen bescheidenen Verhältnissen 6 Jahre lang wohnte, schließlich ging es um den Bau seiner neuen Stadt. Im Jahre 1784 wurde auf Wunsch Katharina der Großen ein Schutzhaus um die Holzhütte errichtet, um es vor dem langsamen Zerfall zu sichern. Die Ausstellung des Museums enthält persönliche Hausgegenstände Peters des Großen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts und beschreibt russische Siege im nördlichen Krieg im Jahre 1700-1721.

Peters Haus               Arbeitszimmer

Öffnungszeiten: 1. Mai bis zum 10. November: tägl. 10.00 - 17.00 

(außer Dienstag)

Petrowskaja 6

Tel.:  232-4576

Metro: Gorkowskaja

Peters Haus - Aussenfassade


Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads

Nach dem Einmarsch der Deutschen im Zweitem Weltkrieg in Russland, isolierten die deutsche Armee Leningrad von der Außenwelt. Während der 900tägigen Belagerung kamen etwa zwei Millionen Menschen an Hunger und Kälte ums Leben. Auf dem langem Moskowskij Prospekt (direkt gegenüber dem Hotelkomplex Pulkowskaja) zwischen der Innenstadt und dem Flug-hafen befindet sich dieses große und bedeutende Denkmal mitten auf dem Kreisverkehr des Moskauer Prospekts. Das Denkmal erinnert den Kampf ums Dasein und um die Helden die bei der Verteidigung der Stadt gefallen sind. Den Eingang bildet eine Unterführung beim Moskauer Prospekt, die zur unterirdischen Gedenkhalle führt. 900 Lampen erhellen den Saal, jede Lampe brennt für einen Tag der Belagerung. Im Saal werden zwei  Filme demonstriert: " Die Erinnerungen an die Blockade "Leningrad im Kampf ". In der Ausstellung des Saales gibt es eine Menge Artefakte und Mosaikbilder. Namenstafel von 650 Helden der Stadt. Die Gedenkstätte auf dem Platz des Sieges besuchen jedes Jahr mehr eine Million Menschen. Für die Standhaftigkeit und den Überlebenswillen erhält Leningrad 1965 den Ehrentitel einer Heldenstadt.

 

Öffnungszeiten: tägl. 10 - 18 dienstags und den Freitagen - bis 17 Uhr geöffnet.

                       (außer Mit. und letzter Di. jedes Monats)

Eintritt frei.

Tel.: 293-65-63.

Platz des Sieges am Moskauer Prospekt

Metro: Moskowskaja

Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads
Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads
Die Verteidiger Leningrads
Denkmal der heldenhaften Verteidiger Leningrads
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Lenins Zug

Im April 1917 kehrte der Revolutionär Wladimir Lenin mit Billigung der deutschen Regierung aus dem Schweizer Exil zurück nach Sankt-Petersburg. Er trifft am Finnischen Bahnhof ein. Der Revolutionsführer gab sofort nach seiner Ankunft charismatische Reden ab. Mit seinen Worten Frieden, Brot und Land gewann er die Arbeiter und Soldaten auf seine Seite. Der "plombierte" Wagen auf der deutscher Strecke ist eine Legende. Der Zug steht hinterm Glas am Finnischen Bahnhof.

Wyborger Seite

Finnischer Bahnhof

Finnischer Bahnhof mit dem Denkmal von dem Revolutionär  Wladimir Lenin
Lenins Zug


Museum der politischen Geschichte

Im Auftrag des Zaren Nikolaus II., entstand 1905 die Villa für die Primaballerina Kschesinskaja. Die im Jugendstill erbaute Villa war ein persönliches Geschenk des Zaren. Nach der Revolution von 1917 wurde die Villa von den Bolschewiken beschlagnahmt. Gleich darauf entstand dort das Revolutionsmuseum. Heute ist hier das Museum der politischen Geschichte Russlands untergebracht. Gezeigt wird hier die Geschichte der Parteien deren Genossen. Unter anderem der Putsch von 1991. Videoaufnahmen, Bilder, Fotos und mehr. Interessant sind die Wachsfiguren berühmter Spitzenpolitiker.

 

Kujbyschewa Uliza 2
Öffnungszeiten: 10.00 - 18.00  (Do. geschl.), Einlass bis 17 Uhr
Tel.: 233-7052

Metro: Gorkowskaja

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