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Museen für Spezialgebiete in                     St. Petersburg                                       (2/3)

Elagin-Palast

Der Egalin-Palast befindet sich auf der Egalin-Insel die nach dem Palast benannt wurde. Die Egalininsel wie auch die benachbarte Steininsel liegt nordwestlich von der Petrogradskaja und wird von der Bolschaja und Malaja Newka (Große und Kleine Newka) zur Flussinsel geteilt. Der prächtige Palast wurde von dem großem Architekten Carlo Rossi geschaffen und bildet die Hauptattraktion bzw. zentralen Platz in der riesigen Parkanlage der Insel. Hierher kommen Menschen um vom stressigen Alltag abzuschalten und für einen gemütlichen Spaziergang. Man hat von hier einen wunderschönen Blick auf den Finnischen Meerbusen um herrliche Sonnenuntergänge zu erleben. Der Palast nimmt eine Ausstellung von ehemaligen Reichswohnsitz-Galahallen auf.

Elaginpalast

Öffnungszeiten: 10.00 - 17.00 (Außer Mo. u. Do.)

Elagin Ostrow 1

Tel.: 430-1131

Metro: Staraja Derewnja


Jussupow-Palast

Der Palast wurde 1780 von dem berühmten Architekten Vallin de La Motha im Klassizistischem Stil geschaffen. Die Adelsfamilie Jussupow nutzte ihn damals als Galerie für ihre Gemäldesammlung. Die Jussupows zählten einst zu den reichsten Familien des Landes. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Innenarbeiten vollendet, wie man sie heute vorfindet. Die Innenarchitektur strahlt Reichtum und Prunk aus und macht dem Winterpalast beinahe Konkurrenz. Der Palast besitzt ein kleines Theater in dem 180 Leute Platzt finden. Das Jussupow-Theater im neobarockem Stil bietet interessante Konzerte. (u.a. Opern) Der berühmte Sänger Fjodor Schaljapin sang hier. Der mysteriöse Mord an dem Zarengünstling Rasputin und die prächtige Innenarchitektur machen den Palast zum vielbesuchtem Ort.Jussupowpalast

Wachsfigurenkabinet

Öffnungszeiten: 12.00 - 15.00 (außer So.)

Nab. reki Moiki 94

Tel.: 314-8893

Zimmerflucht

Marinemuseum

Das Museum befindet sich auf der Spitze der Wassili-Insel in der ehemaligen Börse, wo früher der Handel stattfand. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert von dem Architekten Thomas de Thomon gebaut. Es ist eines der größten Marinemuseum in der Welt. Die gesamte russische Geschichte der Seefahrt bis heute kann man hier anhand von Bildern, Fotos nachvollziehen. Ausstellungsgegenständen und Modellen nachvollziehen. Die Entwicklung der russischen Marine wird in diesem Museum aufgezeigt. Interessante Ausstellungsstücke: "Der Großvater der russischen Marine" - das alte Boot des Peters Großen auf dem er segeln lernte, Schiffsmodelle, Galionsfiguren, Uniformen, Seemalereien sowie Beispiele von Bewaffnungen militärischer Maschinerie.

Schiffsmodele der ersten russischen Flotte

Öffnungszeiten: 11.00 - 17.00 (außer Mo. u. Di. und letzten Do. jedes Monats.)

Birschewaja ploschad 4

Tel.: 328-2501

Metro: Wasileostrowskaja

Marinemuseum

Menschikow Palast

Der Menschikow-Palast der 1720 fertiggestellt wurde, war der erste große Steinbau, der in St. Petersburg errichtet wurde. Der Architekt des Palastes war zunächst der Italiener Fontana, später der aus Hamburg stammende Gottfried Schädel. Der Palast wurde für Alexander Menshikow, dem ersten Gouverneur der Stadt gebaut. Fürst Alexander Menschikow war ein enger Freund und Berater vom Peter dem Großen.

Der damalige barocke Palast übertraf den bisherigen Prunk. Den Menschikow-Palast nutzte sogar Peter selbst als Zweitwohnung. Gleichzeitig wurde der Palast zum idealen Ort um feudale Feste zu feiern, und um Staatsgäste zu empfangen. Nach der Verbannung des Fürsten wurde ihm der Palast enteignet. Später diente der Palast als Eliteschule des Adels. Die Räume sowie die Möbel sind im holländischem Still. Vorwiegend in holländischen Kacheln verkleidet und in Eichenholz getäfelt. Wie der Zar hatte auch Fürst Menschikow die selbe Neigung zum holländischem Still. Die Ausstellungen des Museums gehören zur Zweigstelle des Staatlichen Eremitage-Museum in dem das Museum der russischen Kultur im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts (zur Zeiten von Peter I.) untergebracht ist.

Alexander Menschikow

Öffnungszeiten: 10.30 - 16.30 (Außer Mo.)
Universitetskaja nab. 15

Tel.: 323-1112.
Metro: Wasileostrowskaya

Nussbaumkabinet

Museum für Raumfahrt

Geschichte der Entwicklung der einheimischen Raketentechnik und Raumfahrt. Auf dem Gelände der Peter- und Paul-Festung befindet sich das Gasodynamic Laboratory. Hier wurden in den 1930er Jahren die ersten Raketenmotoren entwickelt. In dem Museum befinden sich Nachbildungen der Arbeitsräume der Konstrukteure Konstantin Tsiolkovsky, Nikolay Zhukovsky und Sergei Koroljov, den Vätern der russischen Raumfahrt.

Seit 1973 ist hier das Museum für Raumfahrt eingerichtet. Hinter den Mauern der Peter-und-Paul-Festung befand sich eines der ältesten Laboratorien für Raketentechnik aus den dreißiger Jahren. Ganz im Osten der Haseninsel, links von dem Johannestor.

Raketentriebwerke

Auf der Haseninsel.

Öffnungszeiten: tägl. 11 - 18 Di. bis 17.00                                                        (außer Mi. und letzten Di. jedes Monats)

Tel.: 238-4540


Kasanski-Kathedrale (Museum der Religionsgeschichte)

Eines der auffallendsten Gebäude in St. Petersburg ist die Kasaner Kathedrale. Direkt am Newski Prospekt befindet sich die riesige Kathedrale mit ihrer halbrunden Form und den gigantischen Armen. Den Namen verdankt die Kathedrale der wundertätigen Ikone "Gottesmutter von Kasan". Nach zehnjähriger Bauzeit war sie 1811 mit dem Bau fertig. Der Baumeister Andrej Worochin orientierte sich streng nach an dem Petersdom in Rom. Der Zar Paul I. der ihn damit beauftragte, war nach seinem Besuch in Rom von den Petersdom fasziniert und beschloss etwas ähnliches auch in der eigenen Stadt zu besitzen. Es entstand jedoch ein völlig originales Bauwerk. Nach dem Sieg über Napoleon im Jahre 1812 wurde die Kathedrahle zu einem nationalem Denkmal. Die beiden Denkmäler vor der Kathedrale erinnern an den Feldmarschall Michail Kutusow (links) und an dessen Vorgänger Feldmarschall Michail Barclay de Trolly.

An die dem Newski Prospekt zugewandte Seitenfassade des im Grundriss kreuzförmigen Bauwerks schließt eine Kolonnade mit in vier Reihen angeordneten korinthischen Säulen, von denen jeder 13 m hoch. Über die Vierung der Kirche erhebt sich die 71 m hohe Kuppel. 1932 bis 1990 das Museum für die Geschichte der Religion und des Atheismus untergebracht war. Nun heißt es Museum der Religionsgeschichte. In einem Flügel der Kathedrale finden aber auch wieder Gottesdienste statt. Im nördlichen Querschiff der Kathedrale ist der Feldmarschall Kutusow angeblich an der Stelle beigesetzt, wo er betete, bevor er 1812 in den Krieg gegen Napoleon zog. Der nur teilweise erhaltene Ikonostas beherbergte auch das "wundertätige Bild der Muttergottes von Kasan", das 1579 in Kasan gefunden worden war und 1904 gestohlen wurde.

Das Innere der Kathedrale

Kasanskaja Ploschad 2

Metro: Newski Prospekt

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