Nikolaj Rimski-Korsakow

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Der russische Komponist, Nikolaj Andrejewitsch Rimski-Korsakow, wurde am 06. März 1844 in Tichwin geboren. Er war ein Kind einer wohlhabenden Familie und erhielt schon im jungen Alter, als diese seine musikalisches Interesse erkannte, Klavierunterricht.

Bevor Rimski-Korsakow zum Musikgenie wurde, machte er, wie es für die Familie üblich war, eine Karriere als Seeoffizier.

Gemeinsam mit Borodin, Kjui, Balakirew und Mussorgski gehörte er in den 1860er Jahren zum sogenannten „Mächtigen Häuflein“, das in der russische Musikszene neue Maßstäbe setzte.

Gegenüber des Mariinsky-Theaters steht eine Bronze-Statue des Dirigenten.

Auch gab er als Lehrer sein Wissen weiter.

„Das Konservatorium“, dass 1862 von Anton Rubinstein gegründet wurde, hatte berühmte Schüler wie Tschaikowski, Strawinski und Schostakowitsch.

Die Schule wurde später ihm zu Ehren in „Das Rimski-Korsakow-Konservatorium“ umbenannt.

Des Weiteren wurde in seiner ehemaligen Wohnung ein Museum eingerichtet, in dem viele berühmte Komponisten zu Gast waren, die zu seiner Zeit gelebt hatten.

Rimski-Korsakow, der im Jahre 1908 verstarb, hinterließ eine Vielzahl an musikalischen Werken, darunter die erste russische Symphonie, 15 Opern, einige Orchester-, Chor- und Kammerwerke, Klaviermusik und Lieder.

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