Alexander III.

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Geburts- und Sterbetag

Alexander III. wurde als Alexander Alexandrowitsch Romanow am 10. März 1845 in Sankt Petersburg geboren.

Der zweite Sohn des Zaren Alexander II. und seiner Gattin Maria Alexandrowna verstarb am 01. November des Jahres 1894.

Familie

Alexander III. heiratete die dänische Prinzessin Maria Sophia Frederica Dagmar (1847-1928), die als Maria Fjodorowna bekannt wurde als sie den Russisch-Orthodoxen Glauben annahm.

Der Zar und seine Frau hatten insgesamt 6 Kinder. Unter ihnen war auch der zukünftige Zar Nikolaus II. (1868-1918)

Die Regierungszeit Alexanders III.

Die Ermordung Alexanders II. verfolgte die nächsten Zaren wie ein Gespenst.

So zog der neue Zar mit seiner Familie in ein gut bewachtes Hochsicherheitsschloss im Petersburger Vorort Gatschina.

Ein kluger neuer Zar hätte leicht alle revolutionären Umtriebe ersticken können, denn der Mordanschlag an seinem Vater löste eine Welle von Zuneigung und Treue gegenüber der Krone aus.

Alexander III. mit seiner Familie. Mai 1893

Doch Alexander II. hatte ein Erbe hinterlassen, das sich schon weit von dem unterschied, was ihm selbst einst übertragen worden war.

Für Russland begann eine Blütezeit der Wissenschaft und der Künste.

Der Zar Alexander III. verfolgte nicht den Gedanken einer Revolution und war auch gegen neue Reformen. Demnach machte er fast alle Umsetzungen seines Vaters wieder rückgängig. Die Leibeigenschaft konnte er jedoch nicht wieder ins Leben rufen.

Weiterhin sprach er der Polizei mehr Machtbefugnisse zu. Eine ansteigende Anzahl an sozialistischen Revolutionären, Populisten und Anarchisten wurde nach Sibirien verbannt.

In Russland kam es so wiederholt zur Disharmonie in den Klassen. Terroristische Absichten nahmen zu.

1887 konnte der Zar Alexander III. knapp einem Attentat entgehen.

1898 wurde auf Initiative des Zaren das „Russische Museum“ eröffnet.

Während der Herrschaft Alexanders III. erlebte Russland das Zeitalter der Industrialisierung.

Die Außenpolitik des Zaren

Das Denkmal für Alexander III. hinter dem Marmor-Palast

Russland hatte unter seiner Herrschaft Landgewinne in Zentralasien und im fernen Osten am Pazifik zu verzeichnen. Während der 13-jährigen Herrschaft Alexanders III. entstand die Transsibirische Eisenbahnstrecke, die größte der Welt, die den europäischen Teil Russlands mit den Ostgebieten verband.

Alexander III. starb im Jahre 1894.

Das Thronerbe ging an seinen Sohn, Nikolaus II.

Hinter dem Marmor-Palast wurde ein Denkmal zu Ehren Alexanders III. errichtet.

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