Mathilda-Maria Kschessinskaja

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Die atemberaubende Mathilda-Maria Kschessinskaja wurde, wie auch Anna Pawlowa, von dem Tanzlehrer Marius Petipa, unter dem einige der größten Primaballerinen hervorgingen, ausgebildet.

Im Jahre 1890 machte die 1872 geborene Tänzerin ihren Abschluss am Kirow-Ballett.

Ihre nahezu perfekte und ausdrucksvolle Tanzkunst machte sie ebenso berühmt wie die Affäre mit dem letzten russischen Zaren, Nikolaus II.

Der Zar gab sogar 1904 eine Villa für die Primaballerina in Auftrag, die bis heute ihren Namen trägt.

Im Jahre 1920 verließ sie Russland und ging für ihr restliches Leben nach Paris.

Dort heiratete sie Andrej Wladimirowitsch Romanow, einen Verwandten der Zarenfamilie.

Von ihrem eigenen Werdegang inspiriert eröffnete Kschessinskaja im Jahre 1929 eine eigene Ballettschule, an der sie auch selbst ihre Studenten lehrte.

Im Alter schrieb sie über ihr Leben und erzählte darin auch von ihrer Affäre mit dem Zaren.

Mathilda-Maria Kschessinskaja wurde fast 100 Jahre alt. Sie starb im Dezember 1971.

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