Modest Mussorgski

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Nach einer kurzen Kariere als Gardeoffizier widmete sich der junge, im Jahre 1839 geborene Modest Petrowitsch Mussorgski ganz der Musik.

Das Klavierspielen hatte er bereits im Alter von 7 Jahren von seiner Mutter und einer deutschen Dame erlernt.

Gemeinsam mit Borodin, Kjui, Balakirew und Rimski-Korsakow gehörte er in den 1860er Jahren zum sogenannten „Mächtigen Häuflein“, das in der russischen Musikszene neue Maßstäbe setzte.

Nach der Auflösung der Gruppe gelang dem wohl talentiertesten Komponisten seiner Zeit der Durchbruch der russischen Oper.

Im Jahre 1874 wurde im berühmten Mariinsky-Theater seine Oper „Boris Godunow“ uraufgeführt. Sie wurde mit großem Beifall gefeiert.

Die russische Oper gewann an Beachtung und ihm folgten weitere erfolgreiche Komponisten.

Modest Mussorgski, dem Alkohol zunehmend verfallen, verstarb im Jahre 1881.

Er wurde auf dem Alexander-Newski-Friedhof in Sankt Petersburg begraben.

Zu seinen Werken zählen eine sinfonische Dichtung, 5 Opern, ein Klavierzyklus und 65 Lieder.

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